Für Kinder: Was erwartet Dich bei mir?

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Kinder sind unsere besten Lehrer. Sie wissen bereits, wie sie wachsen, wie sie sich entwickeln ... Alles was sie dazu brauchen ist Raum, um dies tun zu können.
— Violet Oaklander

Vielleicht haben Deine Eltern beschlossen, dass Dir eine Kindertherapie gut tun würde. Vielleicht hast Du diesen Entschluss aber auch selber gefasst. Vielleicht hast Du ein bisschen Angst oder ein mulmiges Gefühl im Bauch, da Du nicht weisst, was Dich bei mir erwartet. Vielleicht warst Du aber auch schon einmal bei einem Kindertherapeuten oder einer Therapeutin und weisst, was in der Therapie passiert, kennst aber mich nicht.

Darum möchte ich Dir gerne kurz erklären, was eigentlich so eine Kindertherapie ist und Dir zeigen, wer ich bin und wie es bei mir aussieht.

In einer Kindertherapie darfst Du spielen, was Du möchtest, mit allen Spielsachen, die ich habe (maybe we can insert a picture of some toys). Vielleicht bist Du an einem Tag müde oder hast einfach keine Lust zu spielen, dann musst Du das nicht, dann darfst Du Dich auch hinlegen, oder ein Buch mit mir anschauen. Du entscheidest, was Du machen möchtest. Mit Dir zusammen möchte ich Dir dabei helfen, dass es Dir wieder richtig gut geht. 

Ich würde Dich gerne ein bisschen besser kennenlernen. Deshalb habe ich am Anfang viele Fragen. Vielleicht magst Du ein paar davon selber beantworten, vielleicht ist es Dir aber auch lieber, wenn das die Mama oder der Papa für Dich machen. 

Ich könnte Dich zum Beispiel danach fragen, wie es Dir geht, ob Du Sorgen hast, ob Du den Kindergarten beziehungsweise die Schule magst oder ob Du viele Freunde hast. Ich frage Dich, was Du gut kannst und welche Hobbys Du hast. Du erzählst dabei aber nur das, was du erzählen möchtest. 

Bei so vielen Fragen kann es sein, dass dir etwas langweilig wird. Dann darfst Du Dich gerne im Zimmer umschauen, darfst gerne etwas spielen oder auch malen. 

Vielleicht hast aber auch Du Fragen an mich. Dann darfst Du sie mir gerne stellen und ich werde versuchen, sie Dir zu beantworten. 

Wenn Du dann das nächste Mal zu mir kommst, können wir uns noch besser kennenlernen. Es kommen dann wahrscheinlich Deine Eltern gar nicht mehr mit in das Zimmer, sondern warten draussen auf Dich, wenn das für Dich in Ordnung ist.

Wir beiden können dann miteinander spielen, malen, erzählen, uns verstecken. Wir können ganzviele verschiedene Dinge miteinander machen.

Wenn wir so ein paar Mal miteinander gespielt haben, können wir zusammen überlegen, welche Sorgen oder Wünsche Du hast und wie ich Dir vielleicht helfen kann, dass die Sorgen weggehen. Du kommst dann eine Zeit lang jede Woche zu mir und zwischendurch treffe ich mich auch mit Deinen Eltern, die Dich dabei unterstützen werden, dass es dir wieder besser geht. 

Wenn Du noch ein bisschen mehr von mir und meiner Arbeit wissen möchtest und nicht so lange warten kannst, bis wir uns sehen, dann darfst Du mir auch gerne schreiben.